Förderungen

Der Gemeinderat der Marktgemeinde St. Martin i. M. hat folgende Förderungen beschlossen, welche von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden können. 

Alternativenergien 

Wenn Sie sich als Hausbauer für eine Alternativenergie entschließen und vom Amt der OÖ Landesregierung diese auch gefördert bekommen, erhalten Sie auch von der Marktgemeinde St. Martin eine Förderung/Zuschuss.

 

In der GR-Sitzung vom 15. Dezember 2009 wurden die bisher gültigen Richtlinien der Marktgemeinde St. Martin i. M. für die Förderung von energiesparenden Maßnahmen und Alternativenergien (auf Vorschlag des Umweltausschusses) überarbeitet und neu beschlossen.

Die Gemeinde St. Martin i. M. gewährt für energiesparenden Maßnahmen und Alternativenergien generell eine Förderung von 12,5% der Landesförderung, maximal jedoch € 500,--.

 

Bei Beantragung dieser Gemeindeförderung ist der vom Amt der OÖ. Landesregierung ausgestellte Zusicherungsbescheid vorzulegen.

 

Die geänderten Förderungsrichtlinien gelten mit 01. Jänner 2010. 

 


Familienförderungen

Bei der Geburt eines Kindes erhalten die Eltern St. Martiner-Gutscheine im Wert von € 120,00. Diese Gutscheine werden bei der Anmeldung des Kindes ausgegeben und können in allen Betrieben von St. Martin eingelöst werden. 

 


Feuerwehren 

Erhalten als Entschädigung für die Teilnahme an Kursen, Bewerben und Tagungen je Mann und Tag € 7,27.

 


Landwirte

Landwirte, welche einen eigenen Zuchtstier (Deckstier) halten, bekommen jährliche Zuschüsse in Höhe von:

  • Jahresfuttergeld für Körklasse II: € 1.126,43 - für Körklasse III: € 908,41 
  • Zum Futtergeld bekommt der Stierhalter ab 80 Kühe € 7,27 pro Kuh Futtergeld zusätzlich.
  • Eigenstierhaltende Betriebe erhalten weiters eine Beihilfe von jährlich € 7,27 je Kuh

 

Für den Ankauf von Zuchttieren gibt es folgende Beihilfen:

  • 20%iger Gemeindezuschuss für Stiere der ZW - Klasse II
  • 10%iger Gemeindezuschuss für Stiere der ZW - Klasse III
  •  € 36,34 für einen gekörten Eber

 

Für jede Besamung, die von einem Tierarzt durchgeführt wird, bekommt der Landwirt € 4,50. Dafür müssen die gesammelten Belege im Dezember für das vergangene Jahr am Gemeindeamt vorgewiesen werden.

 


Betriebsförderungen für Gewerbebetriebe 

Zum Zwecke der Arbeitsplatzschaffung und –erhaltung hat der Gemeinderat ein Betriebsförderungsmodell entwickelt. Demnach gibt es unter folgenden Voraussetzungen verschiedene Zuschüsse.

 

RICHTLINIEN

zur Förderung der Wirtschaft innerhalb der Marktgemeinde St. Martin i. M.

  • Förderung für Betriebsansiedelung und neu zu schaffende Arbeitsplätze
  • Betriebspflicht in der Gemeinde
  • Förderungshöhe max. 50% der Kommunalsteuer in den ersten drei Jahren

 

Förderung bei Betriebsübernahme:

  • letztes Jahr bezahlte Kommunalsteuer (bei gleichbleibender Arbeitnehmerzahl)
  • max. € 20.000,-

 

Zur Erlangung der gegenständlichen Förderung ist vom jeweiligen Betrieb ein formloser schriftlicher Antrag an das Marktgemeindeamt zu richten. Das Marktgemeindeamt St.Martin i.M. ist berechtigt, zum Zwecke der Prüfung der eingebrachten Anträge und der durchzuführenden Erhebungen bezüglich des Weiterbestandes der geförderten Arbeitsplätze in sämtliche Gehalts- und Lohnunterlagen Einsicht zu nehmen und allenfalls Auszüge daraus zu verlangen.

 

Die Förderungswerber haben den Termin der Beantragung dieser Förderungsmöglichkeiten selbständig wahrzunehmen.

 

Förderung für Betriebe auf Flächen des Wirtschaftsparks Oberes Mühlviertel:

Die Gemeinden des Bezirkes Rohrbach und die Gemeinde Herzogsdorf haben sich zum Gemeindeverband Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel zusammengeschlossen. Dabei haben unter anderem alle Mitgliedsgemeinden beschlossen, ihre Gewerbeförderungen auf Flächen des Wirtschaftsparks bis zum 31.12.2015 einzustellen. Gewerbeförderungen sind nur mehr im Einvernehmen mit dem Vorstand des Wirtschaftsparks möglich.

Alle Grundstücke, die größer als 5.000 m² und im Flächenwidmungsplan vor dem 01.07.2009 als Gewerbegrund ausgewiesen waren, sind dem Wirtschaftspark zugeordnet. Jene Grundflächen, die nach dem 01.07.2009 in Gewerbegrund umgewidmet werden, fallen automatisch in den Einflußbereich des Wirtschaftsparks, unabhängig von der Grundstücksgröße.

 


Energieförderungen des Landes OÖ.:

Aktuelle Informationen für die jeweiligen Förderzielgruppen Private/Gemeinden und Betriebe erhalten sie unter:

http://www.esv.or.at


Schüler und Studenten

Semesterticket

Die Marktgemeinde St. Martin i. M. gewährt auf Beschluss des Gemeinderates vom 26.02.2015 finanzielle Unterstützungen an Schüler und Studenten in der Höhe der Ermäßigung, die sie bei Anmeldung eines Hauptwohnsitzes am Studienort für die Benützung der örtlichen Verkehrsbetriebe erhalten würden. Der Betrag ist mit 100,00 € pro Semester begrenzt.

Voraussetzungen für die Gewährung des Zuschusses:

  • Schüler/Student (in Ausbildung stehende) mit Nachweis
  • Hauptwohnsitz bleibt während des Semesters in der Marktgemeinde St. Martin i. M.
  • Vollendung des 18. Lebensjahres und Höchstalter von 30 Jahren
  • Erwerb des Semestertickets am Studienort (Nachweis)
  • Nachweis der Gewährung eines Zuschusses am Studienort

Zum Förderantrag hier.